Senkung der Freibeträge: Klingbeil will größere Vereine stärker zur Kasse bitten
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Senkung der Freibeträge: Klingbeil will größere Vereine stärker zur Kasse bitten

Finanzminister Lars Klingbeil will die Freibeträge für steuerpflichtige Vereine deutlich senken. Für nicht gemeinnützige Vereine soll statt eines Freibetrags von 5000 Euro künftig eine Freigrenze von 1000 Euro gelten. Gemeinnützige Vereine wie kleine Sport, Musik, Umwelt und Tierschutzvereine sowie Feuerwehr und Heimatvereine wären davon nicht betroffen.

Betroffen wären vor allem Vereine mit wirtschaftlichen Interessen, darunter Wirtschaftsverbände, Vereine mit großen Immobilienbeständen und Profisportvereine. Der Gesetzentwurf wird derzeit in der Bundesregierung abgestimmt. Danach sollen Verbände und Betroffene Stellung nehmen, bevor sich Kabinett und Bundestag damit befassen.

Das bayerische Finanzministerium warnt allerdings, dass auch kleinere Vereine in einzelnen Fällen betroffen sein könnten, etwa bei Festen mit Verkauf von Bratwürsten und Getränken. Bayern will sich im Bundesrat für eine Verdoppelung des Freibetrags auf 10000 Euro einsetzen.

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