Europas Flüsse trocknen aus: Das sind die Folgen
Europas Flüsse leiden unter anhaltender Trockenheit. Rhein, Donau und Po verzeichnen historisch niedrige Wasserstände, in mehreren Ländern ist der Schiffsverkehr bereits eingeschränkt. Entlang der Donau mussten Fracht und Kreuzfahrtschiffe an manchen Stellen anhalten, in Ungarn, Rumänien und Kroatien tauchten versunkene Schiffe und Autos wieder auf.
Auch am Rhein sind die Pegel extrem niedrig. In Kaub wurde mit 24 Zentimetern ein Rekordtief gemessen, in den kommenden Tagen könnten es noch weniger werden. In Städten wie Köln und Düsseldorf können Menschen bereits dort spazieren, wo sonst der Fluss stark strömt.
Die Folgen reichen über die Schifffahrt hinaus. Die Trockenheit belastet Landwirtschaft und Natur, erhöht den Aufwand für die Trinkwasseraufbereitung und kann die Preise steigen lassen. Gleichzeitig versuchen einzelne Staaten und Behörden mit kurzfristigen Maßnahmen gegenzusteuern, etwa durch Eingriffe in Flussarme oder Einschränkungen bei der Wasserentnahme.
