Streit bei Ethereum: Gibt es bald weniger Staking Rewards?
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Streit bei Ethereum: Gibt es bald weniger Staking Rewards?

Ethereum Forscher haben einen Vorschlag vorgelegt, der das Staking im Netzwerk verändern könnte. Im Zentrum steht eine sogenannte Tapered Issuance Burn, bei der ein wachsender Teil der Validator Belohnungen dauerhaft verbrannt wird. Ziel ist es, den Anteil der gestakten Ether langfristig bei rund 50 Prozent des Gesamtangebots zu stabilisieren.

Nach dem Entwurf würden die Belohnungen für Validatoren mit steigender Staking Quote schrittweise sinken. Sobald etwa die Hälfte aller Ether gestakt ist, würden die Konsens Belohnungen vollständig durch den Burn ausgeglichen, sodass die Nettoemission auf null fällt. Die Initiatoren verweisen auf Risiken eines immer höheren Staking Anteils und sehen die wachsende Dominanz großer Anbieter kritisch.

In der Ethereum Community stößt der Vorschlag auf geteilte Reaktionen. Kritiker warnen vor Nachteilen für Solo Staker, liquide Staking Protokolle und DeFi Anwendungen. Befürworter erwarten dagegen weniger Verkaufsdruck auf Ether und mögliche Unterstützung für den Kurs. Die Änderungen sollen nicht sofort gelten, sondern über 18 Monate schrittweise eingeführt werden.

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