Japan: Zahlreiche Opfer bei schwerem Erdbeben
Bei einem schweren Erdbeben in der Präfektur Kumamoto auf der südwestlichen Insel Kyushu sind zahlreiche Menschen verletzt worden. Japans Regierungschefin Sanae Takaichi sprach von eingestürzten Gebäuden, beschädigten Straßen und Bränden in einigen Gebieten. Das genaue Ausmaß der Schäden ist noch unklar.
Der Fernsehsender NHK meldete mehr als 50 Verletzte in einem Krankenhaus. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo kam ein Mann beim Einsturz seines Hauses ums Leben. In einem Einkaufszentrum kam es zu einer Explosion, Sicherheitskräfte gehen dort von vielen mutmaßlichen Todesopfern aus. NHK zufolge sind noch zahlreiche Menschen in der Aeon Mall eingeschlossen.
In Kumamoto fiel in rund 48.000 Haushalten der Strom aus, mehr als 150.000 Menschen wurden aufgefordert, Evakuierungszentren aufzusuchen. Der Zugverkehr wurde eingestellt, der Flughafen Kumamoto schloss seine Start und Landebahn. Die Wetterbehörde warnte zunächst vor einem Tsunami, hob die Warnung später aber wieder auf.
