Berlins Wärmewende scheitert ohne Bürger und die Zeit läuft ab
|

Berlins Wärmewende scheitert ohne Bürger und die Zeit läuft ab

Die Berliner Wärmewende ist nach Einschätzung des Wärmeplans vor allem eine Frage der Umsetzung vor Ort. Rund ein Fünftel der beheizten Fläche in Berlin gilt demnach als potenziell geeignet für eine Versorgung über klimafreundliche Nahwärme. Diese Rolle sollen vor allem dezentrale Netze auf Quartiersebene übernehmen, die von Bürgerinitiativen getragen werden.

Im Aktionskreis Energie sind mehrere dieser Initiativen vernetzt. Sie arbeiten lokal und kennen die Bedingungen in ihren Quartieren, stoßen aber auf Grenzen. Benötigt werden verlässliche Beratungsstrukturen, technisches und rechtliches Wissen, passende Förderinstrumente sowie politische Ansprechpartner.

Der Wärmeplan zeigt damit eine Lücke zwischen Anspruch und Realität. Nach Ansicht der beteiligten Akteure braucht es mehr Unterstützung für zivilgesellschaftliche Initiativen, damit die dezentrale Wärmewende in Berlin schneller vorankommt.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert