Siedler Vorposten legalisieren: Israel plant Militäreinsatz nach tödlichem Zwischenfall im Westjordanland
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Siedler Vorposten legalisieren: Israel plant Militäreinsatz nach tödlichem Zwischenfall im Westjordanland

Nach einem tödlichen Zwischenfall im Westjordanland plant Israel nach eigenen Angaben einen groß angelegten Militäreinsatz in dem besetzten Gebiet. Die Armee verhängte zudem eine Ausgangssperre. Dem waren Gespräche von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit Verteidigungsminister Israel Katz, Generalstabschef Ejal Zamir und Geheimdienstchef David Zini vorausgegangen.

In einer gemeinsamen Erklärung kündigten Netanjahu und Katz an, das Haus eines palästinensischen Terroristen abzureißen und in als Terrorzentren bezeichneten Dörfern durchzugreifen. Vorgesehen sind demnach auch die Beschlagnahmung von Waffen, der Entzug von Arbeitserlaubnissen und eine verstärkte Militärpräsenz. Außerdem soll die Legalisierung bestehender und neuer Siedler Außenposten beschleunigt werden.

Bei der Schießerei im Dorf Tel bei Nablus kamen nach palästinensischen Angaben mindestens fünf Menschen ums Leben, drei weitere wurden schwer verletzt. Die israelische Armee sprach von einem getöteten Offizier und einem Mitglied der Zivilverteidigung. Unabhängig prüfen lassen sich die widersprüchlichen Darstellungen derzeit nicht.

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