Nahost: Deutschland zieht Marineschiffe aus dem Golf von Aden ab
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Nahost: Deutschland zieht Marineschiffe aus dem Golf von Aden ab

Die Bundesregierung verlegt zwei deutsche Marineschiffe aus Ostafrika ins östliche Mittelmeer. Grund ist die anhaltend instabile Lage in Nahost und der andauernde Krieg zwischen Iran und Israel.

Das Minenjagdboot Fulda und das Versorgungsschiff Mosel waren im Juni nach Dschibuti am Golf von Aden geschickt worden, um dort für einen möglichen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus bereitzustehen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wird nicht damit gerechnet, dass sich die politische Lage so bald stabilisiert, dass ein solcher Einsatz möglich wäre.

Die Schiffe sollen deshalb zunächst im Mittelmeer in Bereitschaft bleiben, bis ein Missionsbeginn absehbar ist. Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte bereits Anfang Juli angekündigt, dass ein Abzug im Sommer möglich sei.

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