Wie viel Hilfe es jetzt für den Heizungstausch gibt
Wer eine klimafreundliche Heizung einbauen will, kann seit heute wieder einen Förderantrag stellen. Die KfW hat das Antragsportal an neue Richtlinien angepasst, die weniger Geld vorsehen. Weiterhin wird der Einbau einer Wärmepumpe oder einer anderen klimafreundlichen Heizung unterstützt, die Förderung soll jedoch stärker nach Einkommen gestaffelt werden.
Die maximal förderfähigen Kosten sinken von 30000 Euro auf 28000 Euro und sollen bis 2030 schrittweise auf 22000 Euro zurückgehen. Der Staat übernimmt davon höchstens 80 Prozent. Zusätzlich zur Grundförderung von 30 Prozent gibt es je nach Einkommen weitere Zuschläge von 40, 30 oder 10 Prozent. Für Haushalte mit minderjährigen Kindern gelten jeweils um 10000 Euro höhere Einkommensgrenzen. Der Klimageschwindigkeitsbonus liegt noch bei maximal 16 Prozent und soll bis 2028 auslaufen.
Ab 2027 ist eine weitere Anpassung geplant, die sich daran orientiert, ob die neue Wärmepumpe in der EU hergestellt wurde. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche verweist bei den Kürzungen auf die schwierige Haushaltslage und einen Beitrag zur soliden Haushaltsführung.
