Anschlag auf Technologiepark: Berliner Stromausfall Verdächtige wehren sich gegen Razzia
Vier mutmaßliche Beteiligte an dem Brandanschlag auf die Stromversorgung eines Berliner Technologieparks gehen juristisch gegen eine groß angelegte Razzia im März vor. Nach Angaben der Berliner Generalstaatsanwaltschaft steht eine Entscheidung dazu noch aus. Die Verdächtigen wenden sich auch gegen die Auswertung beschlagnahmter Geräte.
Bei der Durchsuchung hatten Polizisten 17 Wohnungen und andere Räume in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Kyritz in Brandenburg durchsucht. Den vier Beschuldigten im Alter von 28, 31, 35 und 36 Jahren wird verfassungsfeindliche Sabotage vorgeworfen. Es soll sich um zwei Männer und zwei Frauen handeln.
Der Anschlag vom 9. September 2025 hatte ein Starkstromkabel im Südosten Berlins weitgehend zerstört. Zeitweise waren rund 50.000 Privathaushalte und etwa 2000 Gewerbebetriebe betroffen. In einem Bekennerschreiben im Internet war von einem Angriff auf den Technologiepark Adlershof und dortige Firmen und Forschungseinrichtungen die Rede.
