Schifffahrt, Energieversorgung und Umwelt leiden unter Niedrigwasser
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Schifffahrt, Energieversorgung und Umwelt leiden unter Niedrigwasser

Der Pegelstand des Rhein ist bereits so niedrig, dass Schiffe nur noch mit einem Drittel ihrer Last fahren können. In Karlsruhe flossen in den vergangenen Tagen zwischen 450 und 500 Kubikmeter Wasser pro Sekunde den Rhein hinunter, zehn Tage zuvor war es noch fast doppelt so viel.

Auch die Energieversorgung ist betroffen. Das Wehr in Iffezheim staut den Fluss für die Stromerzeugung auf, dort produziert das Kraftwerk mit fünf Turbinen Strom für mehr als 500.000 Haushalte. Der Betreiber EnBW teilte mit, dass das Kraftwerk wegen des niedrigen Wasserstands schon seit Mai nicht in Volllast betrieben werden kann. Nach Angaben der Landesanstalt Umwelt Baden Württemberg sind derart niedrige Wasserstände zu dieser Jahreszeit in den Daten bisher nicht aufgetreten.

Niedrigwasser verschärft zudem Probleme für Umwelt und Infrastruktur. Flüsse heizen sich schneller auf, die Sauerstoffsättigung sinkt, und bei zu warmem Wasser darf etwa in Karlsruhe kein Rheinwasser mehr für ein Kohlekraftwerk entnommen werden.

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