Neue Erkenntnisse zum Mordanschlag in Monaco
Im Fall des Mordanschlags in Monaco haben die Ermittler neue Spuren zu einer Ukrainerin verfolgt, die verdächtigt wurde, das Attentat auf den Geschäftsmann Wadym Jermolajew verübt zu haben. Anastasia Beresowska wurde Anfang Juli tot nahe Kyjiw gefunden. Zuvor war sie nach Erkenntnissen der Ermittler mit einem Sprengsatz gegen Jermolajew, seine Lebensgefährtin und ihren gemeinsamen Sohn vorgegangen. Alle drei wurden bei der Explosion Ende Juni verletzt.
Wenige Tage später nahmen die Behörden zwei Männer mit Verbindungen zu ukrainischen Geheimdiensten fest. Einer von ihnen gestand zunächst den Mord an Beresowska, widerrief später aber vor Gericht. Beide stehen im Verdacht, in den Fall verwickelt zu sein. Die Ermittlungen konzentrieren sich auch auf die Frage, wer den Anschlag in Monaco in Auftrag gab.
Beresowska lebte zuvor mit ihrem Sohn in Hofheim bei Frankfurt am Main und stand als Geflüchtete unter vorübergehendem Schutz in Deutschland. Die ukrainische Polizei, der SBU und eine internationale Ermittlungsgruppe untersuchen den Fall weiter.
