Mehr Gemüse statt Fleisch: Wie sich das auf die Landwirtschaft auswirken würde
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Mehr Gemüse statt Fleisch: Wie sich das auf die Landwirtschaft auswirken würde

Eine weltweite Umstellung auf eine gesündere, nachhaltigere Ernährung mit mehr pflanzlichen Lebensmitteln und weniger tierischen Produkten könnte die Landwirtschaft deutlich verändern. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass dadurch bis 2050 weniger Flächen benötigt würden, vor allem beim Weideland, und mehr Raum für Wiederaufforstung und Biodiversität entstünde.

Im Vergleich zu einem Szenario, in dem das Ernährungssystem weitgehend unverändert bleibt, würde die landwirtschaftliche Produktion demnach sinken. Zugleich nähmen die Emissionen aus dem Agrar und Ernährungssektor ab, ebenso der Einsatz von Stickstoffdünger und Bewässerung. Auch Lebensmittelabfälle sollen in dem untersuchten Transformationsszenario halbiert werden.

Besonders stark betroffen wäre der Viehsektor. Die Zahl der Wiederkäuer für die Fleischproduktion würde im Modell deutlich zurückgehen, während Gemüse, Obst, Nüsse und Hülsenfrüchte an Bedeutung gewönnen. Die Forschenden sehen darin einen Beitrag, das Ernährungssystem näher an die planetaren Grenzen heranzubringen, betonen aber auch, dass eine solche Veränderung politisch begleitet werden müsse.

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