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Iran: Atomkontrolle technisch möglich, faktisch schwierig

Rafael Grossi, der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde, geht davon aus, dass die IAEA bald wieder iranische Atomanlagen inspizieren kann. Das im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran vorgesehene Verfahren sei dafür ein Schritt, auch wenn der genaue Zeitpunkt noch offen sei. Teheran äußert sich deutlich zurückhaltender und verweist auf ein endgültiges Abkommen mit den USA sowie Fortschritte bei der Aufhebung der Sanktionen.

Fachleute halten eine umfassende Kontrolle technisch grundsätzlich für möglich, sehen aber erhebliche politische Hindernisse. Die Urananreicherung finde in großen Industrieanlagen statt und lasse sich daher nur schwer verbergen. Entscheidend sei vor allem, ob der Iran den Inspektoren vollständigen Zugang gewährt.

Seit den US Angriffen auf iranische Atomanlagen im Juni 2025 konnte die IAEA zentrale Anlagen nicht mehr inspizieren und stützt sich vor allem auf Satellitenbilder. Nach Angaben der Behörde verfügt der Iran weiter über rund 440 Kilogramm Uran mit einem Anreicherungsgrad von etwa 60 Prozent.

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