Bis zu zehn Jahre Haft drohen: Ex Olympionike wegen Schäden am Reflecting Pool angeklagt
Einem ehemaligen US Olympiateilnehmer drohen bis zu zehn Jahre Haft, weil er nach Angaben der Behörden den Reflecting Pool am Lincoln Denkmal in Washington beschädigt haben soll. Gegen David Hearn wurde wegen Beschädigung von öffentlichem Eigentum Anklage erhoben, wie Staatsanwältin Jeanine Pirro mitteilte. Der 67 Jährige weist die Vorwürfe zurück.
Hearn gehörte zu mehreren Menschen, die nach der mutmaßlichen Beschädigung des von US Präsident Donald Trump renovierten Wasserbeckens festgenommen worden waren. Er sagte der Washington Post, er habe sich bei einer Fahrradtour nur das Becken angesehen und ein Stück abblätternde blaue Farbe berührt. Anschließend sei er festgenommen worden.
Der frühere Kanu Sportler nahm für die USA dreimal an Olympischen Spielen teil. Der Reflecting Pool ist ein bekanntes Wahrzeichen Washingtons und wurde vor den Feiern zum 250. Gründungstag der USA für rund 14 Millionen Dollar renoviert. Nach der Wiederbefüllung des Beckens kehrten Algen zurück, und an vielen Stellen blätterte die blaue Farbe wieder ab.
