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Nord Stream Anschläge: Bundesanwaltschaft erhebt Anklage

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen den Ukrainer Serhii K. im Zusammenhang mit den Anschlägen auf die Nord Stream Leitungen erhoben. Der mutmaßliche Anführer eines Sabotageteams soll vor dem Oberlandesgericht Hamburg verantworten, was ihm bei dem Angriff auf die Gasleitungen in der Ostsee vorgeworfen wird.

K. wurde im August 2025 in Italien festgenommen und später nach Deutschland ausgeliefert. Er sitzt in Hamburg in Untersuchungshaft. Die Ermittler gehen davon aus, dass er mit sechs weiteren Verdächtigen von Rügen aus mit der Segeljacht Andromeda gestartet sein soll, um die Sprengsätze an den Leitungen zu platzieren.

Die Bundesanwaltschaft wirft ihm Angriffe auf zivile Energieinfrastruktur, das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und die Zerstörung von Bauwerken vor. Über die Anklage und einen möglichen Prozess entscheidet nun das Oberlandesgericht Hamburg.

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